CO2-Bepreisung bringt Rekordeinnahmen für den Staat

CO2-Be­prei­sung bringt Re­kord­ein­nah­men für den Staat
Haus & Grund: Kli­ma­geld muss in die­sem Jahr ein­ge­führt wer­den

2023 hat der Staat 18,4 Mil­li­ar­den Euro aus der Be­prei­sung von CO2-Emis­sio­nen ein­ge­nom­men. Das sind 40 Pro­zent mehr als ein Jahr zu­vor. Be­son­ders stark war der An­stieg mit 67 Pro­zent bei der Be­prei­sung von CO2 in den Be­rei­chen Wär­me und Ver­kehr. Dar­auf weist der Ei­gen­tü­mer­ver­band Haus & Grund Deutsch­land hin und ver­weist auf ak­tu­el­le Zah­len der Deut­schen Emis­si­ons­han­dels­stel­le. „Ein Kli­ma­geld ist drin­gen­der denn je. Die CO2-Be­prei­sung darf die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht är­mer ma­chen, son­dern soll zu kli­ma­freund­li­chem Ver­hal­ten an­rei­zen. Des­halb müs­sen die enor­men Staats­ein­nah­men in Form ei­nes Pro-Kopf-Kli­ma­gel­des an je­den ein­zel­nen Bür­ger zu­rück­ge­ge­ben wer­den“, for­der­te Haus & Grund-Prä­si­dent Kai War­ne­cke heu­te in Ber­lin.

Die für den na­tio­na­len Emis­si­ons­han­del zu­stän­di­ge Emis­si­ons­han­dels­stel­le geht da­von aus, dass die Emis­sio­nen im Ver­kehrs- und Ge­bäu­de­be­reich im ver­gan­ge­nen Jahr ge­sun­ken sind. Die Ein­nah­men­stei­ge­rung sei durch ei­nen Nach­hol­be­darf bei den Un­ter­neh­men zu­rück­zu­füh­ren, die den Er­werb von Emis­si­ons­rech­ten von 2022 auf 2023 ver­scho­ben hät­ten. „Der CO2-Preis wirkt – bes­ser und ziel­ge­rech­ter als je­des an­de­re In­stru­ment. Es ist je­doch nur mit ei­nem von der Am­pel-Ko­ali­ti­on auch ver­ein­bar­ten Kli­ma­geld voll­stän­dig. Mit die­sem Kli­ma­geld wür­de ein so­zia­ler Aus­gleich ge­schaf­fen und die Len­kungs­wir­kung des CO2-Prei­ses hin zu kli­ma­neu­tra­lem Ver­hal­ten voll­stän­dig bei­be­hal­ten. Wer Kli­ma­schutz ernst nimmt, ver­zich­tet auf Ord­nungs­recht und führt das Kli­ma­geld end­lich ein“, stell­te War­ne­cke fest.